Am Samstag morgen trafen Jonas, Meike, Tim, Lucas und ich am Kom'ma mit unserer Hightech-Wanderausrüstung ein. Nachdem die Hikezelte verteilt waren gingen wir erst einmal nach Meike, da eine der Ausrüstungen nicht der hiesigen Wandernorm entsprach. Kurze Zeit später waren alle bereit. Jonas überreichte uns eine Umschlag mit einer großen eins drauf:
"Geht zu einem für Pfadfinder bekanntem Ort und tut etwas ganz pfadfindertypisches!" (Uff, Glück gehabt, keine Psychofrage). Schnell fiel unsere Wahl auf unser Pfadfindergrundstück. Im Nu entzündeten wir dort ein kleines Feuer. Erste Aufgabe? Erledigt!
Brief No. 2: Begebt euch zu einem Fluss, der mindestens 2m breit ist. Rhein oder Niers? Eigentlich leicht zu beantworten. Doch Jonas lenkte uns ganz behutsam in Richtung Niers, da der Rhein den folgenden Aufgaben im Weg gestanden hätte. Eine gute Stunde später standen wir an der Niers in Höhe Mariendonk.
Umschlag Nummer 3 offenbarte nichts Gutes: "Versucht den Fluss zu überqueren ohne die Hilfe einer bereits vorhandenen Brücke." Unsere anfänglichen Pläne, ein Floß zu bauen, wichen der Idee einer Brücke aus Holz. Im Wald fand sich brauchbares Material. Holprig und mit Hilfe eines Hirtenstabs kamen wir alle sicher über den Fluss. Weiter geht's!
Brief vier: "Sucht euch ein kühles blondes zur Erfrischung!". Unsere Wahl fiel dabei auf die Döneria Orient in Wachtendonk. Nach einer Hopfenkaltschorle und einem kleinen Snack war es unsere Aufgabe für ein Abendessen einzukaufen. Grillen stellte sich schnell als geeignetes Mittel heraus. Kurz nach EDEKA und sich mit dem Nötigen eingedeckt.
Nächster Brief: "Sucht ein geschichtsträchtiges Gebäude, welches sich nicht im selben Ort befindet, wie eure Einkaufsstätte." Kurz zur Touri-Info, Haus Ingenrath, ein alter Herrensitz, klang verlockend! Weiter ging es über Wiesen und Felder bis wir in einem kleinen Waldstück unser Ziel erreichten. Dort schoss ich noch, wie an unseren anderen Station auch, ein Gruppenbild für unsere facebook-Seite und postete es. Es war soweit. Jonas zog den letzten Umschlag aus seinem Rucksack.
Diese offenbarte das Ende unseres Ausflugs: "Sucht euch einen Platz zum Übernachten!". Schon der erste Bauer, den wir ansprachen, stellte uns seine Wiese zur Verfügung. Keine Stunde später standen die Zelte und der Grill glühte vor sich hin. So konnten wir den Tag gemüthlich ausklingen lassen.
Vielen Dank an Jonas für diese Hike!
Super Idee mit den Umschlägen. So weiss selbst der Organisator nicht, wohin es uns verschlagen wird! :)
 

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Fotos: Lucas Weinreich & Christoph Omsels

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