Am ersten Donnerstag nach den Osterferien trafen sich alle Pfadis und ihre Leiter  vom Stamm Kempen zur wöchentlichen Truppstunde am Komma. Diesmal schon etwas früher, denn es wartete ein etwas anderes Programm auf uns.
Die Leiter hatten eine Stadtführung durch Kempen Organisiert. Also zogen wir gemeinsam los, zu unserem Treffpunkt am Burgparkplatz. Hier sollten wir Gustaaf G. treffen, der uns interessante Geschichten rund um unsere Stadt und ihre Bauwerke erzählen wollte. Als ehemaliger belgischer Soldat war er früher in Kempen stationiert und ist irgendwie hier hängen geblieben, berichtete er.
Zuerst schauten wir uns unsere Kurkölnische Landesburg etwas genauer an und erfuhren interessante Fakten dazu. Zum Beispiel, dass hier mal das Thomaeum untergebracht war. Unser Weg führte uns weiter zum Franziskanerkloster und zur Tiefstraße. Hier hatte Gustaaf eine lustige Geschichte parat. Er erzählte, dass einmal ein Soldat während der hessischen Besatzungszeit mit seinem Pferd in die Paterskirche geritten kam und ein riesen Chaos anrichtete, weil er wohl ein Weinchen zu viel getrunken hatte.
Weiter ging es zur alten Schulstraße, wo wir uns die vielen alten Fachwerkhäuser anguckten und mehr über ihre Geschichte erfahren konnten. Nach einem kurzen Abstecher zum Kuhtor, kamen wir zum ehemaligen Horten-Haus, in dem  heute eine Bank untergebracht ist. Dort erfuhren wir, dass in den 70er Jahren bei der Altstadtsanierung mal überlegt wurde, hier eine Filiale einer großen Fastfood Kette unterzubringen. – Kaum vorstellbar!
Zum Abschluss gingen wir zum Kirchplatz und zum dort  stehenden Thomas à Kempis Denkmal. Hier erzählte Gustaaf noch, warum die Probsteikirche eigentlich rosa ist! … aber  warum genau, wollen wir nicht verraten! Findet es selbst heraus und unternehmt auch mal eine Stadtführung, wir können es euch nur empfehlen!

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Fotos: Lucas Weinreich

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