Erstmals hatte der Stammesvorstand dieses Jahr zur gemeinsamen Osternacht eingeladen. Hintergrund war, generell mehr Aktionen im ganzen Stamm anzubieten und auszutesten, wie es ankommt die Zeltsaison früher im Jahr zu beginnen als gewohnt. Da bot es sich gerade zu an den Termin auf das diesjährige Osterfest zu legen, um auch unsere katholischen Wurzeln noch einmal zu betonen.
Trotz Urlaubsplanungen und gedecktem Kaffeetisch ließen es sich viele nicht nehmen, bei dieser Aktion dabei zu sein. Alle Stufen waren vertreten.
Wir trafen uns am Kar-Samstag Nachmittag am Stammesgrundstück. Hier wurde nach dem Aufbau der Großjurte pünktlich die Fastenzeit mit einem gemeinsamen Grillen verabschiedet. Anschließend machten es sich alle in der Großjurte gemütlich, wo wir ein Feuer entzündeten, welches uns vor den eisigen Temperaturen außerhalb unserer 16 Wände schützte. Hier gestaltete unsere Kuratin Meike gemeinsam mit uns den Abend mit verschiedenen spirituellen Impulsen, der Osternacht angemessen. Es wurde gebetet, gelesen, gesungen und gewerkelt. Groß und Klein sägten gemeinsam Holzwürfel, die später mit kleinen Gebeten versehen wurden um auch in unkreativen Zeiten mal ein Tischgebet sprechen zu können – so zu sagen aus dem Ärmel zu schütteln.
Unsere neuen Songbooks, die kurz vorher ins Haus flatterten kamen zum ersten Mal zum Einsatz und wir waren uns einig, dass sich diese Investition gelohnt hat.
Zum Ausklang des Abends saßen wir noch eine Weile ums Feuer und backten Stockbrot bis schließlich die Wös, Juffis und Pfadis mit ihren Leitern durch die Kälte ins Kom'ma aufbrachen, um dort die Nacht zu verbringen. Die nächtlichen Temperaturen wollten wir dann doch nur den hartgesottenen Rovern zumuten, die als Feuerwache am Grundstück zurück blieben.
Am Ostersonntag Morgen trafen sich alle zum gemeinsamen Frühstück im Kom'ma. Im Anschluss wurden noch kleine Osterhasen aus Eiern gebastelt bis es zum Gottesdienst nach St. Josef ging.
Nach der Messe gab es eine Kurze Wanderung zurück zum Grundstück mit der Gemeinde im Schlepptau, die auf unserem Grundstück eingeladen war, die Eier zu suchen, die der Osterhase im Galopp verloren hatte. Am Osterfeuer sah man erschöpfte aber glückliche Gesichter - das beste Zeichen für eine gelungene Aktion!
  

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Fotos: Matthias Hoff, Tim Schubert & Stefan Brüning

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